Fangen wir also erstmal mit den wichtigesten Grundlagen an, den Einstellungen (Project Properties). Erreichen könnt ihr diese Haupteinstellungen über
File → Properties.
Darauf öffnet sich folgendes Fenster:
Hier wählt ihr die Auflösung eures Videos anhand der Breite (width) und der Höhe (height) aus. ===Wi Die Höhe errechnet sich jetzt aus eurem angestrebten Seitenverhältnis. Hier die 3 bekanntesten:
| Seitenverhältnis | Auswirkung | anzugebener Wert |
|---|---|---|
| 4:3 | Vollbild | 480 |
| 16:9 | Balken | 360 |
| 2,35:1 | DVD-Format | 272 |
Wichtig: Hier solltet ihr auf jeden Fall „None (Progressive Scan)“ wählen! Diese Einstellung beinhaltet den weit verbreiteten, aber kaum bekannten Begriff Interlacing. Das heisst, wenn ihr hier einen der anderen Werte wählt, habt ihr nachher kleine, aber extrem Qualitäts-fressende, horizontale Streifen im Bild.
Hier geht es um die Form eurer Pixel ;) Da wir also die Videos für den PC machen, haben wir quadratische Pixel. Der entsprechende Wert ist hier „1,0000 (Square)“.
Hier geht es darum, wie viele Bilder das Video in der Sekunde zeigt. Die meisten kennen diesen Wert als FPS-Anzeige in verschiedenen Spielen. Optimal ist (entgegen dem weit verbreiteten Aberglauben, 30 wären am besten) hier ein Wert von „25“. Eine zu hohe Framerate würde die Größe der Videodatei unnötig vergrößern und eine zu kleine Framerate würde Ruckeln verursachen.
In der Regel wird das Vegas-interne Motion Blur nicht oft benutzt, da es nicht gerade zu den besten zählt. Wird es nicht verwendet, ist es im Prinzip egal, was ihr hier auswählt ;)
Bitte auf „None“ stellen.
Hier kann man zwischen „Stereo“ und „5.1 Surround“ wählen. Je nachdem was für eine Art von Audiostream ihr haben wollt, stellt ihr diese Option ein.
Wenn ihr vor habt, Audioeffekte einzubauen, könnt ihr hier die Anzahl der Audio-Busse einstellen.
„44.100 Hz“ ist hier wohl die beste Wahl, da viele Audiocodecs mit einer höheren Rate nicht zurecht kommen.
Hier gilt das Gleiche wie bei der Sample Rate: „16“ ist ein guter Wert.
Hier bitte unbedingt auf „Best“ stellen!
Die restlichen Einstellungen sind nur von Interesse, wenn man den Audiostream auf 5.1 Surround laufen lassen möchte.
Die Einstellungen dieses Reiters stellen Feinheiten im Umgang mit der Timeline und dem Audioedit
Hier könnt ihr einstellen, in welchem System eure Timeline dargestellt werden soll. Je nach Auswahl erscheinen dann andere Werte (z.B. Frames an den letzten 2 Kommastellen) anstelle der als Standard gesetzten Zeit. Mit „Time“ ist man hier allerdings gut beraten.
Kann man getrost auf „00:00:00,000“ lassen. Mir ist der Sinn, der dahinter steht, später anzufangen, etwas entgangen...
Mit diesen Einstellungen kann man theoretisch den Takt und Rhythmus eines Songs einstellen. Wählt man nun Options → Metronome aus, schaltet sich das Metronom ein. Einige werden dieses Gerät vermutlich aus der Musik kennen - es gibt den Takt an, was eine Hilfe beim Synchronisieren von Bild und Ton sein kann (wird aber in der Praxis kaum genutzt, da es einfach sehr umständlich ist).j